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Vom Untertage-Club zum Jugend-Café – Jugendzentren rücken die Offene Jugendarbeit in den Focus

Vom Untertage-Club zum Jugend-Café – Jugendzentren rücken die Offene Jugendarbeit in den Focus

 

Einen praxisnahen Einblick in die tatsächliche Arbeit zu geben war Anlass einer Einladung der besonderen Art. Die Jugendzentren Zoom und Heuchelhof präsentierten ihre Arbeit und untermauerten die Notwendigkeit der Offenen Jugendarbeit für junge Menschen. Über 60 Akteure aus allen Bereichen der sozialen Arbeit und zahlreiche Stadträte ließen sich die Bedeutung der Jugendzentren als wichtige Netzwerkpartner in jedem Stadtteil aus dem Alltag der Einrichtungen erklären.
Durch Antje Stroka und Udo Metzner, Leitungsteam des Jugendzentrums Zoom, wurde der Abend eröffnet. Gunther Kunze, Fachabteilungsleiter Jugend und Familie der Stadt Würzburg, sowie Schirmherrin Christiane Kerner, Erzieherin und Stadträtin, begrüßten die Gäste und richteten anerkennende Worte an die Praktiker aus den beiden Häusern.
Bernd Endres vom Bayerischen Jugendring gab einen ganzheitlichen Blick auf das Handlungsfeld der Offenen Jugendarbeit. Das Team des Jugendzentrums Zoom stellte die unterschiedlichen und konkreten Arbeitsbereiche aus der Praxis dar. Vor allem administratorische Aufgaben nehmen viel Raum ein, sodass zu oft zu wenig Zeit bleibt, um die wichtigste Aufgabe anzugehen: die Präsenz im Offenen Betrieb und der damit verbundenen Beziehungsarbeit mit den jungen Menschen.
Peter Moritz, seit kurzem neuer Mitarbeiter im Jugendzentrum Heuchelhof, stellte seine persönlichen Eindrücke von diesem abwechslungsreichen Job dar. Die Sozialarbeiterin Annie Mündlein, ebenfalls im JUZ Heuchelhof tätig, brachte drei Säulen der Offenen Jugendarbeit auf den Punkt: Nachhaltigkeit – Transparenz – Verlässlichkeit. Abschließend berichtete Johannes Diegruber, der 39 Jahre am Heuchelhof tätig war, über den Prozess vom tageslichtfernen „Club“ in einem ehemaligen Fahrradkeller der 80er Jahre zum hellen Jugend-Café der 2000er.
Zahlreiche ehrenamtliche Helfer aus dem Zoom und dem Jugendzentrum Heuchelhof unterstützten die Organisation. Musikalisch abgerundet wurde der Abend von dem Singer-Songwriter Duo „Das Überbleibsel“ und durch die Tanzgruppe JAVS, die im Jugendzentrum Heuchelhof schon jahrelang trainiert.
In engagierter Diskussion: Die Mitarbeiter des Zooms Udo Metzner und Antja Stroka. Foto: Andreas Kaiser





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