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StartupSchweinfurt: Boxiland beim 11. Netzwerktreffen

StartupSchweinfurt: Boxiland beim 11. Netzwerktreffen

 

Der digitale Nomade um Schweinfurter Gribs
Julian Wildanger stellte sein Startup boxiland bei den Wirtschaftsjunioren Schweinfurt vor

(pm) „In unserem Büro ist es äußerlich ruhig, aber es laufen im Hintergrund große Mengen durch!“, so beschreibt boxiland-Inhaber Julian Wildanger seinen Arbeitsalltag. Der Jungunternehmer stellte sein auf hochwertige Geschenke spezialisiertes business im Rahmen des von den Wirtschaftsjunioren initiierten Gründernetzwerkes „StartUpSchweinfurt“ vor. Wildanger sitzt nun seit diesem Jahr mit seinem zehnköpfigen Team auf rund 20m² im Schweinfurter Gribs – genauer gesagt, fünf seiner Teammitglieder sind als Freelancer zum Teil über die ganze Welt verstreut in Bali, Usbekistan und Peru und nur die Kerntruppe von drei Festangestellten und zwei Werkstudenten hat ihr Hauptquartier nun am Schweinfurter Hainig.

War der gebürtige Geldersheimer Wildanger zunächst auf besondere Biergeschenke spezialisiert, hat er durch die Übernahme der Firma „cosmopol“ und vorallem der Nobelmarke „Krautberger“ sein Geschäftsmodell weiter ausgedehnt. „An Adventskalenderzeiten laufen bei uns hiervon 40.000 durch!“, sagt der 26-Jährige stolz. Ohne Lagerhaltung, verpackt über 22 Behindertenwerkstätten und immer mit so tollen Präsenten hinter den Kalendertürchen, wie Konfektüren, verschiedenen Kaffeesorten oder – natürlich – Bier, gerne aus aus aller Welt. Insgesamt kann man bereits aus 22 verschiedenen Geschenkartikeln wählen. Aber auch seine Spezialboxen für Mutter- und Vatertag werden immer besser angenommen, wie er berichtet.

Mittlerweile kann der gebürtige Geldersheimer, der vorallem über Amazon und seinen Händler seine Käufer findet, auf 200 Lieferanten aus der ganzen Welt zugreifen. Daher findet man Chilisauce aus Vietnam, Pemontsauce aus Spanien oder PiriPiri aus Südafrika in seinem Sortiment. Vorallem Verbraucher über Amazon kaufen seine Geschenkboxen, aber auch im b2b-Bereich, wie Reisebüros oder für besondere Kundengeschenke, findet er immer mehr Abnehmer.

War es am Anfang sein Wunsch als digitaler Nomade von überall auf der Welt vom Laptop aus zu arbeiten, hat er jetzt doch seinen Mittelpunkt im Gribs gefunden, wo er auch den Zusatzservice des Hauses schätzt. 2014 hatte er als Student gestartet, damals noch mit einem Kommilitonen, in der Bierstadt Bambert und erlebte gleich einen Tiefschlag: Abgemahnt wegen einer Markenverletzung, Klage verloren, das eigene Logo musste geändert werden. 2016 wurde dann mit viel Stress ein zentrales Lager aufgebaut, welches heute freilich nicht mehr existiert– aktuell versucht Wildanger soviel wie möglich auszusourcen: „Was wir auslagern können, lagern wir aus!“ Und erfolgreich ist er damit bereits seit 2016, aktuell ist er nach eigenen Worten Marktführer bei den Biergeschenken. „Wir haben alle verdrängt!“, ist Wildanger stolz auf seine Marketingabteilung. Sein Erfolgsrezept? Die Kombination aus Edelmarke Krautberger und der Geschenkeexpertise von boxiland.

Im Anschluss gab es einen Fachvortrag von Simon Sebald vom Team Gold unter der Überschrift „Digitalisierung 4.0. Die Führungsfalle“. In der Welt von „new work“ müssten Führungskräfte besonders auf ihre emotionale Intelligenz setzen, die sie von Computern abhebt, betonte Sebold. Der menschliche Blick, Kreativität und der kluge Blick in die Zukunft, dass seien Fähigkeiten die Maschinen, die reine Rechenprozesse durchführen, noch nicht könnten: „Lasst uns hier nicht die Vorherrschaft verlieren!“

Text und Bilder: Wirtschaftsjunioren Schweinfurt

 






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