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Großeinsatz bei Brand in der JVA Würzburg

Großeinsatz bei Brand in der JVA.

 

Ein Brand in einer Zelle führte wegen Rauchausbreitung am Freitag Morgen um kurz nach 1 Uhr zu einem Großeinsatz des Rettungsdienstes in der Justizvollzugsanstalt Würzburg. Drei Patienten mussten zur stationären Behandlung in Kliniken eingewiesen werden, einer davon mit schweren Brandverletzungen. 70 Gefangene sowie Bedienstete der JVA wurden ärztlich gesichtet.

Der Rettungsdienst war mit 10 Rettungswagen, 3 Krankentransportwagen, 4 Notärzten sowie Einsatzleitung vor Ort. Organisatorischer Leiter Paul Justice berichtet von einer sehr guten Zusammenarbeit mit der Polizei, Anstaltsleitung und Feuerwehr. „Schnell vor Ort waren auch die ehrenamtlichen Schnelleinsatzgruppen der alarmierten Hilfsorganisationen“.

(Symbolfoto: Stefan Schwarz / BRK Würzburg)

 

Feuer in Gefängniszelle – Kriminalpolizei ermittelt wegen eines Brandfalls in der Justizvollzugsanstalt

 

WÜRZBURG / LENGFELD. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag ist es in der Justizvollzugsanstalt aus noch unklarer Ursache zu einem Feuer in einer Zelle gekommen. Ein Insasse hatte sich durch den Brand in seiner Zelle schwere Verletzungen zugezogen, neun weitere Personen wurden leicht verletzt. Die Kripo Würzburg hat die Ermittlungen zur Ursache des Brandes bereits aufgenommen.

Gegen 0.55 Uhr war der Einsatzzentrale der unterfränkischen Polizei der Brand in der Würzburger Justizvollzugsanstalt gemeldet worden. Sofort hatten sich zahlreiche Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei auf den Weg in den Friedrich-Bergius-Ring gemacht. Als Einsatzkräfte die stark verrauchte Zelle erreicht hatten, begannen diese unverzüglich mit Löschversuchen. Der 70-jährige Insasse wehrte sich gegen diese Hilfestellung, obwohl er schwerwiegende Brandverletzungen erlitten hatte. Der Mann wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht. Neben dem 70-Jährigen wurden noch zwei weitere Häftlinge, fünf Justizvollzugsbeamte sowie zwei Polizeibeamte durch Rauchgase leicht verletzt.

Die Einsatzmaßnahmen wurden gemeinsam von Justiz, Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei koordiniert. Es war nötig, einige Inhaftierte für die Lösch-Maßnahmen aus ihren Zellen zu bringen. Die Würzburger Kriminalpolizei hat noch in der Nacht die ersten Ermittlungen aufgenommen. Die sollen nun insbesondere klären, wie es zu dem Feuer kommen konnte. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist derzeit noch nicht näher bezifferbar.

Polizei Unterfranken



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