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Weil Kind nicht in der Schule war – Marihuanaplantage gefunden

Weil Kind nicht in der Schule war – Marihuanaplantage gefunden.

 

FRAMMERSBACH, LKR. MAIN-SPESSART. Auf der Suche nach einem Kind, welches nicht zur Nachmittagsbetreuung erschienen ist, entdeckten Beamte der Polizeiinspektion Lohr am Main eine Marihuanaplantage auf dem elterlichen Grundstück. Gegen die Eltern wurden Strafverfahren eingeleitet.

Am Mittwochnachmittag verständigte die Mittagsbetreuung einer Grundschule die Polizei, da ein Schulkind unentschuldigt ferngeblieben war. Da die Eltern telefonisch nicht erreicht werden konnten, machte sich eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Lohr am Main auf den Weg zur Anschrift der Familie. Dort angekommen trafen die Beamten das 9-jährige Kind alleine auf dem Grundstück vor dem versperrten Einfamilienhaus spielend an. Während die Polizisten den Sprössling nach dem Grund für das Schwänzen der Nachmittagsbetreuung befragten, drang ihnen starker Marihuanageruch entgegen. Ein Blick in den hinteren Teil des Grundstücks hinter dem Haus lieferte die Erklärung. Dort standen zwei mannshohe, blühende Marihuanastauden.

Als die Eltern wenig später vom Einkaufen mit ihrem Pkw zurückkamen, stellten die Polizeibeamten bei dem Fahrer des Wagens, dem Vater des Kindes, drogentypische Auffälligkeiten fest. Der Mann, der einem Drogentest zur Folge unter Einfluss verschiedener Betäubungsmittel mit dem Fahrzeug unterwegs war, wurde zur Blutentnahme in ein Krankenhaus gebracht.

Im Zuge der ersten Ermittlungen durch die Polizeiinspektion Lohr am Main wurden im Anwesen der Familie zwei Aufzuchtanlagen mit 31 weiteren Marihuanapflanzen in verschiedenen Größen und Wachstumsstadien sowie kleine Mengen anderer Drogen aufgefunden.

Gegen den 51-Jährigen und seine 45-jährige Frau wurden Strafverfahren eingeleitet. Die Kriminalpolizei Würzburg übernahm die Ermittlungen.






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