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Schonunger Gemeindewehren freuen sich über gleich vier neue Tragkraftspritzen

Schonunger Gemeindewehren freuen sich über gleich vier neue Tragkraftspritzen.

 

Regierung von Unterfranken bewilligt Zuschuss

Über diese Nachricht dürften sich gleich vier Feuerwehren der Großgemeinde Schonungen gefreut haben, denn exakt so viele Tragkraft-spritzen des Typs PFPN 10-1000 werden nun für die Wehren Abersfeld, Forst, Löffelsterz und Reichmannshausen beschafft.

Die Regierung von Unterfranken hat der Gemeinde Schonungen nun offiziell grünes Licht erteilt: Damit fließt eine Förderung von 18.800 Euro in die Gemeindekasse. Insgesamt ist für die Maßnahme ein Haushaltsbudget von 50.000 Euro vorgesehen.

Tragkraftspritzen sind mobile Feuerlöschkreiselpumpen, die zusätzlich zu den fest eingebauten Fahrzeugpumpen als Einschubgeräte in einigen Löschfahrzeugen mitgeführt werden. Bei einem Gewicht von maximal 200 kg sind sie von 4 Feuerwehrleuten durchaus zu tragen. Die Tragkraftspritze PFPN 10-1000 kann bei einem Ausgangsdruck von 10 bar 1.000 Liter Wasser pro Minute fördern. Tragkraftspritzen werden zum Beispiel dann eingesetzt, wenn eine Wasserentnahmestelle – z.B. ein Bach oder Teich – mit dem Löschfahrzeug nicht direkt anzufahren ist. Sie können auch als Verstärkerpumpe bei Wasserförderungen über längere Strecken eingesetzt werden, wenn das Löschfahrzeug nicht an der Pumpstation verbleiben soll.

Die Regierung von Unterfranken hat der Gemeinde Schonungen (Landkreis Schweinfurt) für den Kauf vierer Tragkraftspritzen PFPN 10-1000 für die Freiwilligen Feuerwehren Abersfeld, Forst, Löffelsterz und Reichmannshausen die – förderrechtlich bedeutsame – vorzeitige Beschaffung genehmigt. Durch diese Beschaffungsmaßnahme wer-den vier alte Tragkraftspritzen TS 8/8 ersetzt.

Die staatliche Förderung erfolgt aus Mitteln der Feuerschutzsteuer und beträgt derzeit für eine Tragkraftspritze PFPN 10-1000 4.700 Euro. Bürgermeister Stefan Rottmann zeigte sich sehr dankbar für die Bezuschussung und sieht damit die Ortswehren gestärkt. Eine moderne und fortschrittliche technische Ausrüstung ist gerade im Einsatzfall eine wesentliche Erleichterung für alle aktiven Kameradinnen und Kameraden.

Text und Foto (St. Rottmann)






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