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Naturerlebniszentrum im Landkreis Bad Kissingen auf den Weg gebracht

Naturerlebniszentrum im Landkreis Bad Kissingen auf den Weg gebracht.

 

Ende Juli beschloss das Kabinett, das Naturerlebnis und die
Umweltbildung in der Rhön im Rahmen der „Naturoffensive Bayern“
weiter zu stärken. Geschehen soll das mithilfe zwei neuer Zentren.
Eines davon soll am Wildpark Klaushof im Landkreis Bad Kissingen
entstehen. Titel der Einrichtung: „Naturerlebniszentrum Rhön“.
Im Landkreis Bad Kissingen soll zudem eine Außenstelle des neuen
Zentrums eingerichtet werden. Bis zu 8 Millionen Euro und 10 neue
Planstellen sind für die Gesamteinrichtung vorgesehen.
Um den offiziellen Startschuss für das neue staatliche Zentrum zu
geben, machte sich Umweltminister Dr. Marcel Huber nun mit
Landrat Thomas Bold sowie weiteren Vertretern der Politik vor Ort
einen Eindruck von dem Projekt und informiert über die geplanten
Details.
Landrat Thomas Bold begrüßte die Entscheidung für den Standort.
Er ist sich sicher, dass die Einrichtung im Erweiterungsgebiet des
Biosphärenreservats Rhön im Landkreis Bad Kissingen das
Naturerlebnis in der Region noch attraktiver machen wird.
„Der Klaushof sowie der gesamte südliche Teil des Saaletals sind
aufgrund der bisherigen Projekte bereits für Umweltthemen
bekannt. Darum ist der Standort im Bereich der Naturvermittlung
besonders geeignet, um zu sensibleren und aufzuklären“, so der
Landrat.
Konkrete Pläne liegen vor
Bereits jetzt gibt es ein Konzept für das Zentrum. Dieses hatte der
Landkreis, in Kooperation mit der Stadt Bad Kissingen, entwickelt.
Die vorgelegten Argumente überzeugten im Umweltministerium.
Für die Einrichtung des Naturerlebniszentrums wird sich am
Wildpark Klaushof einiges ändern. Im Rahmen eines
Architektenwettbewerbs soll geprüft werden, wie u.a. der
Eingangsbereich neu strukturiert und gestaltet werden kann.
Außerdem sollen sowohl für den Klaushof als auch für die geplante
Außenstelle neue Dauerausstellungen entwickelt werden. Diese
sollen praxisnah sein, sodass der Besucher die Infos der Ausstellung
bei seinen Erlebnissen in der Natur wiederfindet. Die Themen
Naturerlebnis und Umweltbildung werden also verknüpft, sodass
nicht nur das Fachpublikum angesprochen wird, sondern auch die
Bevölkerung vor Ort sowie Besucher. Für die Planungen und weitere Entwicklung rechnen die
Verantwortlichen mit einem Zeitraum von etwa zwei Jahren.

 

Naturerlebniszentrum mit Strahlkraft
Mit dem Konzept wird sich das staatliche Zentrum am Klaushof von
bisherigen Einrichtungen dieser Kategorie deutlich abheben. „Die
Möglichkeiten am Klaushof gehen weit über die der bislang
bestehenden Einrichtungen hinaus“, ist Landrat Thomas Bold
überzeugt.
In Kooperation mit der Fachdidaktik Biologie der Universität
Würzburg bieten sich hier u.a. die Möglichkeit der Lehrerbildung und
der aktiven Beschulung von Fachgruppen.
Für die breite Öffentlichkeit, Kommunen sowie das Fachpublikum
sollen jeweils spezifische Angebote entwickelt werden. Die
Einrichtung soll zur Drehscheibe für Fachseminare und
Multiplikatorenschulungen beispielsweise aus den Bereichen
Umweltbildung und Naturtourismus werden.

 

 

Bild 1(v.l.): Umweltminister Dr. Marcel Huber, MdL Sandro Kirchner, Landrat Thomas Bold, Oberbürgermeister Kay Blankenburg, Bezirks- und Kreisrätin Karin Renner

 


Bild 2 (v.l.): Umweltminister Dr. Marcel Huber und Landrat Thomas Bold

(beide Bilder aufgenommen von: Jürgen Metz/ Lkr. Bad Kissingen)






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