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Pressebericht der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt vom Dienstag, den 11.09.2018

Pressebericht der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt vom Dienstag, den 11.09.2018.

 

Kriminalitätsgeschehen:

 

Schlägerei am Hauptbahnhof fordert eine Leichtverletzte

 

WÜRZBURG/INNENSTADT. Am Montagabend gerieten ein Mann und eine Frau am Bahnhofsvorplatz in Streit. Die untereinander bekannten Beteiligten gingen sich im Anschluss auch körperlich an. Hierbei schlug der 60-Jährige seiner 42-jährigen Kontrahentin mit der Faust ins Gesicht. Die Frau stürzte zu Boden auf eine zerbrochene Flasche und zog sich hierbei Schnittverletzungen an der Hand zu. Durch den Rettungsdienst wurde sie in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt führt Ermittlungen wegen Körperverletzung.

 

Verkehrsgeschehen:

 

Fahrradfahrer übersehen – Verkehrsunfall fordert einen Leichtverletzten

 

WÜRZBURG/UNTERDÜRRBACH. Am Montag ereignete sich gegen 14.30 Uhr ein Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Fahrradfahrer. Der Fahrer eines Opels fuhr vom Parkplatz eines Verbrauchermarktes in die Alfred-Nobel-Straße ein. Hierbei übersah der Landkreisbewohner einen 19-jährigen Würzburger auf seinem Fahrrad. Dieser stürzte beim Versuch auszuweichen und einen Zusammenprall zu vermeiden. Der Fahrradfahrer wurde leicht verletzt in ein Würzburger Krankenhaus verbracht. Den Fahrzeugführer erwartet ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung im Zusammenhang mit einem Verkehrsunfall.

Geparktes Motorrad angefahren und erheblich beschädigt – Zeugensuche

 

WÜRZBURG/INNENSTADT. Am vergangenen Sonntag, im Zeitraum zwischen 18.30 Uhr und 19.30 Uhr, parkte der Halter einer schwarzen Suzuki sein Motorrad ordnungsgemäß in der Kroatengasse auf Höhe der Hausnummer 7. Innerhalb dieser Zeit wurde das Zweirad mutmaßlich von einem rangierenden Fahrzeug angefahren und stürzte auf die Seite. Hierbei entstand ein Sachschaden von circa 1.300 Euro. Die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich unter der Tel. 0931/457-2230 mit der Dienststelle in Verbindung zu setzen.

 

„Sexting“* und „Romance Scamming“* – Erpressung durch Internetbekanntschaft – Polizei warnt vor der weitverbreiteten Masche

 

UNTERFRANKEN. In den vergangenen Wochen bereitete ein Unbekannter geschickt und gezielt die Erpressung einer Frau aus dem Landkreis Würzburg vor. Der Täter konnte letztlich 3.000 Euro erbeuten. Die Polizei übernahm die weiteren Ermittlungen und warnt vor der Masche, die unterfrankenweit die Kriminalpolizeien beschäftigt.

Im beschriebenen Fall suchte der Täter über Facebook Kontakt mit der Geschädigten. Daraufhin entwickelte sich zunehmend ein engerer Umgang per Chat und Videochat, der schließlich bis hin zur Übersendung intimer Fotos durch die Frau führte. Nach einiger Zeit bat der Unbekannte das spätere Opfer, einen Koffer aus der Türkei anzunehmen und fragte nach ihrer Anschrift. Durch den mittlerweile sehr persönlichen Chat mit dem Täter überzeugt, willigte die Frau ein, jedoch kam statt des Koffers eine Rechnung über 3.000 Euro.

Da die Frau den u.a. für Transportgebühren geforderten Betrag nicht zahlen wollte, drohte der Unbekannte zunächst mit Veröffentlichung der Fotos und später sogar mit Gewalt. Dies führte letztlich zur Überweisung des Geldes.

Die Kripo Würzburg mahnt hier zur besonderen Vorsicht, höhere Geldbeträge an Personen zu überweisen, zu denen ausschließlich virtueller Kontakt besteht. Außerdem sollte man mit der Preisgabe intimer Fotos auch im Internet äußerst vorsichtig sein. Letztlich ist nicht sicher, mit wem man es zu tun hat. Sollte ein Opfer erpresst werden, rät die Polizei, nicht darauf einzugehen und Anzeige bei der Polizei zu erstatten.

*Info „Sexting“ und „Romance Scamming“

Als „Sexting“ wird das Schreiben und Versenden von sexuell eindeutigen Nachrichten (z.B. Text, Bilder und Videos) vor allem über Messenger Dienste bezeichnet. Täter nutzen „Sexting“ auch als Masche, um ihre Opfer mit der Drohung der Veröffentlichung von Intimfotos oder Videos zu erpressen. Oftmals vermischen sich auch die Begehungsweisen der Täter wie im oben geschilderten Fall, als dem Opfer Verliebtheit mit dem Ziel, Geld zu erschleichen, vorgegaukelt wurde. Dieses Phänomen wird als „Romance Scamming“ bezeichnet. In Extremfällen werden die Opfer dabei um sechsstellige Geldbeträge betrogen.

Weitere Informationen finden Sie hier:

 

https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/scamming/romance-scamming/

https://www.polizei-beratung.de/opferinformationen/cybercrime/

 






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