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Lebensgefährliches Fotoshooting

Lebensgefährliches Fotoshooting.

Würzburg, 10. September 2018

Drei Männer haben am Freitagabend (7. Juli) in Würzburg ein lebensgefährliches Fotoshooting in den Bahngleisen durchgeführt. Die Bundespolizei nimmt den Vorfall zum Anlass, vor den Gefahren des Bahnbetriebs zu warnen.

Gegen 18:45 Uhr wurde die Bundespolizei von einem Mitarbeiter der Deutschen Bahn darüber informiert, dass im Gleisbereich Nahe der Gattingerstraße mehrere Personen im Gleisbereich gesichtet wurden.
Bei der Absuche konnten zunächst keine Personen am oder im Gleisbereich festgestellt werden. Ein Trampelpfad brachte die Polizeibeamten dann auf die Spur.

In einem Parkhaus in der Gattingerstraße wurden drei 22- bis 24-jährige Männer angetroffen, die eine Kamera mitführten. Auf Nachfrage gaben sie zu, Fotos von sich selbst gemacht zu haben.

Dass sie sich durch das verbotene Fotoshooting in Lebensgefahr gebracht hatten, war den Hobbyfotografen nicht bewusst gewesen. Sie erwartet nun ein Ordnungswidrigkeitenverfahren.

Zwischen Rottendorf und Würzburg war der Zugverkehr während des Einsatzes rund 20 Minuten beeinträchtigt. Es kam zu Verspätungen im Bahnverkehr.

Die Bundespolizei nimmt den Vorfall erneut zum Anlass, um auf die erheblichen Gefahren hinzuweisen, die mit einem verbotenen Betreten von
Bahngleisen im Zusammenhang stehen. Weiterhin ist zu erwähnen, dass hohe zivilrechtliche Forderungen der Deutschen Bahn entstehen können.

Symbolbild der Bundespolizei 






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