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„Blind Date“ an der Piazza Navona

Zum gemeinsamen Gebet nehmen sich die Minis beim „Blind-Date“ an die Hände.

Carolin Hasenauer (POW)

Internationale Romwallfahrt der Ministranten 2018

„Blind Date“ an der Piazza Navona

Minis treffen Minis überall in Rom zum „Blind Date“ – „Selfie-Stop“ der Würzburger Ministranten mit Bischof Jung am Pantheon

Rom/Würzburg/Alzenau/Schweinfurt (POW) Einen sogenannten „Selfie-Stop” mit Bischof Dr. Franz Jung hat die Wallfahrtsleitung des Bistums Würzburg zur Halbzeit der Ministrantenwallfahrt am Mittwoch, 1. Juli, am Pantheon angeboten. Die Minis freuten sich über die Offenheit und das Interesse des Bischofs. Am Abend stand das „Blind Date“ auf dem Programm. An 300 verschiedenen Plätzen in Rom trafen sich die rund 60.000 Ministranten, um sich über Diözesen und Länder hinweg kennenzulernen. Das Angebot gefiel den Minis sehr gut. Viele hätten sich gerne noch länger unterhalten. „Es wäre toll, wenn man länger Zeit hätte, sich kennenzulernen“, sagte eine Teilnehmerin aus dem Bistum Münster.

 

Eine Stunde haben die Minis der Diözese Würzburg Zeit, um am Pantheon mit Bischof Jung Fotos zu machen. Die Wallfahrtsleitung will ihnen damit die Gelegenheit bieten, ihren neuen Bischof unkompliziert kennenzulernen. „In der kurzen Zeit waren schon Minis aus Bad Neustadt, Kist, Helmstadt, dem Westerngrund und Kahl da”, sagt Pastoralreferent Sebastian Volk vom Organisationsteam der Romwallfahrt. Auch Markus aus der Pfarreiengemeinschaft „Christus Immanuel, Krombach” (Dekanat Alzenau) hat ein Selfie von sich und seiner Gruppe mit dem Bischof gemacht. „Ich habe den Eindruck, er ist total offen und interessiert daran, was uns Minis und junge Gläubige beschäftigt”, erzählt er. Bischof Jung freut sich über das Angebot „Selfie-Stop“. „Ich finde, das ist eine witzige Idee und eine unkomplizierte, schöne Einladung, um sich zu begegnen.” Bei jeder Gruppe, die am Pantheon eintrifft, ist Bischof Jung aufs Neue an den Erlebnissen und Geschichten der Minis interessiert. Das kommt gut an. Die jungen Pilger bitten ihn, dass er auf ihren Kappen, Pilgertüchern und Liedheften unterschreibt.

 

Am Mittwochabend sind alle Minis zu einem „Blind Date“ eingeladen. An 300 Orten in der Ewigen Stadt treffen sich die Ministrantengruppen zur selben Zeit nach einem festgelegten Ablauf. Dazu waren im Voraus Nummern und Orte vergeben worden. Die Minis aus der Region Schweinfurt haben die Nummer 134 und als Ort die Westseite des Mohrenbrunnens an der Piazza Navona erhalten. Überall auf dem großen Platz warten Ministrantinnen und Ministranten darauf, dass es 18 Uhr wird. „10, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1 – Suche Frieden!” Mit einem gemeinsam gesprochenen Countdown startet das „Blind Date“.

Zwei Gruppen aus der Diözese Münster haben dieselbe Nummer und denselben Ort wie die Minis aus der Region Schweinfurt zugeteilt bekommen. Die erste Aufgabe ist, so vielen wie möglich die Hände zu schütteln. Fünf Minuten haben die Minis dazu Zeit. Danach wird gefragt: „Wie lange seid Ihr schon Ministranten?” Die insgesamt rund 80 Minis halten ihre Hände in die Luft und zeigen mit den Fingern eine Zahl an: Manche sind erst zwei Jahre dabei, andere schon mehr als fünf. In Zweier- oder Dreiergruppen setzen sich die Jungen und Mädchen dann zusammen, um sich gegenseitig zu interviewen. Die Gruppenleiter der Minis aus der Region Schweinfurt lassen etwas mehr Zeit als die eigentlich vorgesehenen zehn Minuten. Die jungen Pilger kommen miteinander ins Gespräch, tauschen Erfahrungen aus ihrer Ministrantentätigkeit und von der Romwallfahrt aus.

„Ich habe mit Judith aus Münster gesprochen. Sie hat erzählt, dass ihr im Gottesdienst einmal der Leuchter heruntergefallen ist. Und ich habe erzählt, wie peinlich es mir war, als ich einmal falsch gelaufen bin”, erzählt Isabel aus der Pfarreiengemeinschaft „Maria im Werntal, Werneck” (Dekanat Schweinfurt-Süd). Johanna aus der Pfarrei „Sankt Sixtus, Haltern am See” aus dem Bistum Münster hätte sich gewünscht, dass das „Blind Date” länger geht. „Es war doch ziemlich kurz. Und immer, wenn man sich gerade unterhalten hat, kam wieder der Countdown. Beim nächsten Mal wäre es toll, wenn man länger Zeit hätte, sich kennenzulernen.”

Aus Rom berichtet Carolin Hasenauer (PO

 

 

 

 

 

 

 






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