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Arbeitsmarktreport Juli 2018 für die Region Main-Rhön.

Sonniger Arbeitsmarkt im Juli – Langzeitarbeitslose profitierten
Die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt der Region Main-Rhön setzte sich zu Beginn des zweiten
Halbjahres fort. Es wurde die niedrigste Juli-Arbeitslosenquote* von 2,7 Prozent erreicht. Gegenüber
dem Vormonat hat die Arbeitslosigkeit zwar geringfügig 0,1 Prozentpunkte zugenommen, dies war für
diese Jahreszeit nicht ungewöhnlich. „Der leichte Anstieg der Arbeitslosigkeit hat vor allem
jahreszeitliche Gründe“, erläutert Thomas Stelzer, der Leiter der Schweinfurter Agentur für Arbeit,
„erfahrungsgemäß werden im Juli und August die Arbeitslosenquoten kurzfristig ansteigen, da
Jugendliche ihre Ausbildung beenden und teilweise Einstellungen bis in den Herbst zurückgestellt
werden und im Juli die Sommerpause auf dem Arbeitsmarkt beginnt.“
In diesem Monat waren 6.729 Menschen arbeitslos gemeldet. Das waren 292 Personen mehr als im
Vormonat. Im Vorjahresmonat wurden noch 731 arbeitslose Menschen mehr gezählt und die
Arbeitslosenquote lag mit 3,0 Prozent ebenfalls deutlich höher. Auch bei einem guten Arbeitsmarkt gibt
es Monat für Monat viel Bewegung. Dies spiegelte sich im Zugang aus Beschäftigung und bei den
Arbeitsaufnahmen wider. Im Juli meldeten sich 683 Menschen in Erwerbstätigkeit ab. Die Zugänge aus
Erwerbstätigkeit in Arbeitslosigkeit lagen mit 889 Personen merklich höher.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat konnten im Juli wiederum alle von der Statistik ausgewiesenen
Personengruppen von der positiven Entwicklung des Arbeitsmarktes profitieren. Besonders stark war
der Rückgang bei denjenigen Menschen, welche von Langzeitarbeitslosigkeit (die Statistik spricht hier
von arbeitslosen Menschen, die ein Jahr und länger arbeitslos sind) betroffen waren. Hier wurde ein
deutlicher Rückgang von 331 Personen (15,8 Prozent) verzeichnet. Die Älteren (50 Jahre und älter)
waren mit einem Minus von 235 Personen (7,9 Prozent) sowie die Personengruppe der Jüngeren (15
bis 25 Jahre) mit einem Minus von 121 Personen (13,9 Prozent) besonders stark am Rückgang der
Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vorjahr beteiligt.

 






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