Pressebericht der Polizeiinspektion Mellrichstadt vom 31.07.2018

War es Brandstiftung?

 

Hendungen-Rappershausen, Lkr. Rhön-Grabfeld. Am sehr frühen Dienstag kündigten Flammen aus dem Bereich der Autoverwertung in der Schützenstraße nichts Gutes an. Dort war ein Brand in einem Schrottcontainer, in welchem Altautos gepresst werden, ausgebrochen und hatte vermutlich auf einen unmittelbar daneben stehenden Hebekran übergegriffen. Noch bevor die verständigte Freiwillige Feuerwehr Rappershausen, die sofort zum Einsatz anrückte  und den Brand  im Container schnell löschen konnte, eingetroffen war hatte der Autoverwerter mit einem Feuerlöscher einen kleinen Brand im Führerhaus des Kranes selbstständig gelöscht. Die genaue Schadenshöhe ist noch nicht bekannt. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung konnten zunächst nicht erlangt werden, allerdings war ein Element des Bauzaunes, mit dem die Brandörtlichkeit abgegrenzt ist, aus der dafür vorgesehenen Verankerung gehoben worden. Der Brand im Container kann selbstständig ausgebrochen sein, eine vorsätzliche Brandlegung kann jedoch zum jetzigen Zeitpunkt nicht gänzlich ausgeschlossen werden. Zur Klärung der Brandursache könnten Zeugen möglicherweise entscheidende Hinweise geben.

Die Polizeiinspektion Mellrichstadt bittet deshalb Zeugen, die am Dienstag, 31.07.2018, ca. ab 00.00 Uhr, Wahrnehmungen zu dem noch ungeklärten Brandfall machen können, sich unter Tel. (09776) 8060 zu melden.

 

 

Müllsäcke an der Baustelle „Lichtenburg“

 

Ostheim v.d.Rhön, Lkr. Rhön-Grabfeld. Die derzeitige Baustelle mit den Sanierungsarbeiten an der „Lichtenburg“ in der Burgstraße nutzte ein bislang nicht bekannter Umweltfrevler für seine Machenschaften. Vermutlich in der Nacht zum Dienstag warf er insgesamt neun Plastiksäcke (gelb, schwarz und blau) mit Hausmüll in einen Baucontainer welcher für Ziegel vorgesehen war.

Sachdienliche Hinweise zu dem Umweltdelikt nimmt die Polizeiinspektion Mellrichstadt, Tel. (09776) 8060, entgegen.

 

Mit Umbringen gedroht

 

Willmars, Lkr. Rhön-Grabfeld. Ein bereits länger schwelender Streit zwischen Mietsleuten und dem Vermieter drohte zu Wochenbeginn zu eskalieren. Während die Mieter das Mobilar abbauten, soll der Vermieter -nach den bisherigen Erkenntnissen- durch die Türe massive Todesdrohungen ausgesprochen haben. Bereits vor ein paar Wochen soll es zunächst schon zu Beleidigungen, dann ebenfalls zu Bedrohungen gekommen sein. Die Fälle bedürfen noch weiterer Ermittlungen.