100 Jahre Frauenwahlrecht Ausstellung mit über 500 Besuchern

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Auf dem Foto die Gewinner*innen des Wettbewerbs bei der Übergabe der
Preise durch Schulleiter Wilhelm Ott, Sahara Williams, Lisa Müller,
Mubarak Abdilrassol, Alexander Grübel, Rocco Gentile, Anna Stang, sowie
Roland Amberg und Franz Ziegler (Konzeption der Ausstellung) Foto:
Wolfgang Kleinhenz

Das Frauenwahlrecht in Deutschland feiert im Herbst seinen 100.
Geburtstag. In diesem Rahmen hat das Würzburger Bündnis „100 Jahre
Frauenwahlrecht“ einen umfangreichen Veranstaltungskalender erstellt.  

Als erste Veranstaltung fand die Ausstellung „Zeitorte – Klara
Oppenheimer“ vom 6. Juni – 4. Juli 2018 statt. Im Rahmen dieser
zeitgeschichtlichen Schau  wurden Lebensweg, Engagement und Deportation
der Würzburger Kinderärztin und ihr Einsatz für das Frauenwahlrecht
vorgestellt. Klara Oppenheimer wurde 1867 in Paris geboren. Frauen ihrer
Generation waren von ihren Familien oder ihrem Ehemann abhängig. Sie
hatten kaum Zugang zu höherer Bildung und  waren auch vom allgemeinen
Wahlrecht ausgeschlossen.

Im Rahmen der  Ausstellung  in der Klara-Oppenheimer-Schule wurde ein
Wettbewerb mit zeitgeschichtlichen  Fragen durchgeführt. Daran nahmen
über 300 Personen teil. Als Preise konnten unter anderem
Kabarettkarten zu „Sisters of Comedy“, Fahrten zum Historischen Museum
in Frankfurt und Lesegutscheine  gewonnen werden. Die
Gleichstellungsstelle der Stadt Würzburg, der Förderverein der
Klara-Oppenheimer-Schule und der Verlag Königshausen & Neumann
unterstützten das Projekt.

Die weiteren Veranstaltungen zu „100 Jahre Frauenwahlrecht“ können Sie
dem Veranstaltungskalender entnehmen. Dieser liegt an vielen Stellen,
u.a. im Rathaus und der Stadtbücherei aus. Im Internet finden Sie die
Veranstaltungen unter:
http://www.wuerzburg.de/downloads/100Jahre_Frauenwahlrecht/blaetterkatalog/index.html#page_1